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Shift your Mind: Positive Affirmationen setzen

Shift your Mind: Positive Affirmationen setzen

Hast du schon einmal bemerkt, wie dein innerer Dialog deine Stimmung und dein Selbstbild beeinflusst? Negativen Self-talk kennt jede:r, aber zum Glück funktioniert das auch in die andere Richtung!

Affirmationen sind positive Glaubenssätze, durch die wir unsere Denkmuster nachhaltig umstrukturieren können. Dadurch gestalten wir unser Selbstbild positiver, was sich wiederum direkt auf unsere Entscheidungen und Handlungen auswirkt.

Besonders langfristig gesehen macht es einen großen Unterschied, wie du mit dir selbst sprichst, da deine Worte deine Selbstwahrnehmung direkt beeinflussen. Affirmationen sind kurz, prägnant und sehr spezifisch formuliert. Am besten werden sie regelmäßig wiederholt, oft mehrmals am Tag, um das Unterbewusstsein kontinuierlich zu konditionieren. Ein Beispiel ist die Affirmation: „Ich bin selbstsicher und stark.“ So formst du ein positives Denkmuster!

Affirmationen sind auf das Hier und Jetzt ausgerichtet. Durch die Arbeit mit Affirmationen unterstützt du also Werte in dir selbst, die dich langfristig wachsen lassen.

Wie wirken Affirmationen? Die Kraft der Autosuggestion

Affirmationen sind die Interpretation von Mantras (auf Sanskrit), mit denen im Hinduismus und Buddhismus schon seit tausenden von Jahren praktiziert wird, um den Geist zu stärklen. Mantras und Affirmationen können zur Meditation, aber auch im Alltag verwendet werden. Klang, Schwingung und Wiederholung der Worte verinnerlichen ihre Bedeutung. Die Wirkung von Affirmationen geht noch viel tiefer und beeinflusst uns auch auf neurologischer Ebene. 

Émile Coué erforschte das Konzept der Autosuggestion bereits im 20. Jahrhundert. Es bezieht sich auf die bewusste Beeinflussung des Unterbewusstseins durch wiederholte Selbstbeeinflussung - wie durch positive Glaubenssätze. Affirmationen sind also ein Werkzeug der Autosuggestion.

Glücklicherweise hat unser Gehirn die Fähigkeit, sich durch Lernen zu verändern. Es baut mit jeder neuen Erfahrung neue neuronale Verbindungen auf. Wiederholte positive Glaubenssätze beeinflussen also unser Mindset, was sich direkt auf unsere Entscheidungen auswirkt. Außerdem werden durch die Nutzung von Affirmationen sogar Hormone wie Serotonin und Dopamin ausgeschüttet - na, überzeugt? 

Finde die richtige Affirmation für dich  

Wähle Affirmationen, die zu dir passen und sich gut anfühlen. Es ist wichtig, dass die Sätze klar und präzise sind und kein Gefühl von Druck erzeugen. Sie sollen sich nicht unangenehm oder "zu viel" anfühlen, wenn du sie aussprichst.  Lautet deine Affirmation beispielsweise "ich liebe mich selbst", doch du spürst noch gar keine Verbindung zu dieser Affirmation, ist es sinnvoll, die Affirmation noch anzupassen.

Émile Coué empfiehlt zwei Affirmationen, die für viele Menschen funktionieren:  Every day, in every way, I am feeling better and better about myself.” und "Every day in every way I am getting better and better." Diese Affirmationen eignen sich sehr gut für den Einstieg! 

Affirmationen im Alltag integrieren

Trainiere dein Mindset, indem du positive Glaubenssätze in deinen Alltag integrierst. Negative Denkmuster werden so allmählich durch positive ersetzt. Natürlich funktioniert das nicht von heute auf morgen, doch indem du dich erst einmal damit auseinander setzt, wie du mit dir selbst sprichst, fallen dir negative Denkmuster auf und du kannst daran arbeiten, diese gezielt durch positive Glaubenssätze zu "überschreiben".

Diese Erfahrung hat auch Yoga-Lehrerin und Content-Creatorin Tanith gemacht, wie sie uns kürzlich im Interview verraten hat. Sie bindet seit Jahren Affirmationen in ihre Journaling-Routine mit ein. Auf ihrem Instagram-Kanal @by.tanith betont sie immer wieder, dass Selbstzweifel völlig normal sind, doch dass es einen großen Unterschied macht Glaubenssätze zu reflektieren und zu erkennen, wann man in einer negativen Gedankenspirale feststeckt. Neugierig? Lies hier unser Gespräch mit Tanith!

Natürlich wäre es perfekt, jeden Tag mit Affirmationen zu arbeiten, doch du sollst dich damit keineswegs unter Druck setzen. Vielleicht kannst du, wie Tanith damit beginnen, regelmäßig über deine Gedanken zu journaln. So wirst du achtsamer für deine eigenen Gedanken. 

Folgende Fragen können dir bei der Selbstreflexion etwas helfen: 

  • Welche Emotionen spüre ich gerade?
  • Was würde mir gerade das Gefühl von Sicherheit geben? 
  • Wie möchte ich mich jeden Tag fühlen?
  • Welchen negativen Glaubenssatz kann ich jetzt in einen positiven umwandeln?

Denkmuster zu reflektieren ist nicht immer leicht und manchmal erkennst du Strukturen, die ganz tief in deinem Unterbewusstsein verankert sind. Du arbeitest damit aber gleichzeitig an deinen Zielen und Visionen und an der nächsten, stärkeren Version von dir selbst, die von Innen heraus strahlt! 

Der Schlüssel: Positive Affirmationen sichtbar machen

Nutze sie als Screensaver auf deinem Smartphone, schreibe sie in deinen Terminplaner oder auf deinen Badezimmerspiegel, sodass du sie morgens als erstes siehst und laut vor dich hin sprechen kannst. Hilfreich kann auch ein Gegenstand sein, den du mit einer Affirmation verbindest, wie ein Schmuckstück, das du immer bei dir trägst. Das ist dein Reminder, um deine Affirmation zu wiederholen, wann immer du es siehst oder berührst. Besonders gut eignet sich dafür ein Mala-Armband, mit dessen Hilfe du Perle für Perle deine Affirmation festigen kannst, egal, wo du bist. 

Drei Tipps für langfristigen Erfolg mit Affirmationen

1. Integriere Affirmationen in Routinen, die du einfach erhalten kannst

Affirmationen sollen sich gut anfühlen! Integriere Affirmationen da, wo sie sich in deiner Routine leicht anfühlen: Beim Kaffee zubereiten, beim Sport oder morgens, wenn du ohnehin vor dem Spiegel stehst. 

2. Bleibe flexibel 

 Passe deine Affirmation an, wenn sie sich nicht mehr richtig anfühlt, oder du merkst, dass du über den Glaubenssatz hinaus gewachsen bist - das ist ja schließlich das Ziel. :-) 

3. Feiere kleine Erfolge

Du spürst, dass sich etwas verändert hat, dass dich dein Umfeld anders wahrnimmt oder dass du dich damit wohl fühlst, besonders positiv über dich zu sprechen? Wundervoll! Schreibe auf, wie sich das anfühlt und nutze es als Motivations-Push! 

Wir sind gespannt, wie du Affirmationen für dich nutzt. Schreib uns, wenn du Fragen hast oder schaue als Inspiration bei anderen Personen unserer Spirit of Eden Family vorbei. 🤍

 

 

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